Wie funktioniert Strandminuten?
Zwei Suchwege, ein Maßstab: die Zeit, die du tatsächlich zum Strand läufst. Hier steht, wie beides funktioniert und wie belastbar jede Angabe ist.
Weg 1: Wie suche ich nach einem bekannten Ziel?
Wie gebe ich mein Reiseziel ein?
Ein Ort wie Binz oder eine ganze Region wie „Nordsee“. Regionen lösen sich automatisch in alle zugehörigen Ziele auf.
Wie lege ich den Zeitraum fest?
Wochenende, verlängertes Wochenende oder eine Woche genügen als Angabe. Wer feste Termine hat, wählt sie im Kalender.
Wie wähle ich die Strandnähe?
Unter 5 oder 15 Minuten zu Fuß, oder ganz ohne Begrenzung.
Wie sortiere ich Ergebnisse und zeige den Preis an?
Über jeder Trefferliste lässt sich die Reihenfolge ändern: nach günstigstem Preis zuerst, nach teuerstem Preis zuerst, nach Gehzeit zum Strand — oder nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis, das Bewertung und Preis zu gleichen Teilen gewichtet und voreingestellt ist.
Bei zwei oder mehr Reisenden lässt sich zusätzlich umschalten, ob der Gesamtpreis oder der Preis pro Person angezeigt wird — besonders praktisch, wenn mehrere Personen die Kosten einer Gruppenreise untereinander aufteilen.
Weg 2: Wie finde ich ein Ziel nach maximaler Fahrzeit?
Im Modus „Nach Fahrzeit entdecken“ gibst du deinen Startort und die längste Fahrzeit an, die du akzeptierst. Strandminuten zeigt dann zuerst die Ziele, die in diesem Radius liegen — mit geschätzter Fahrzeit, der Zahl passender Unterkünfte und dem günstigsten Preis. Erst nach dem Klick auf ein Ziel kommen die einzelnen Unterkünfte.
Eine Präferenz für bestimmte Küsten kannst du setzen, musst du aber nicht. Ohne Auswahl schauen wir überall. Regionen, die mit der eingestellten Fahrzeit ohnehin nicht erreichbar sind, lassen sich nicht anwählen — sie bleiben aber sichtbar, damit du siehst, dass es sie gibt.
Wie ist die Gehzeit gedacht?
Gemeint ist immer der Fußweg von der Unterkunft bis zum nächsten öffentlichen Strandzugang — nicht bis zur Wasserlinie. An der Nordsee verschiebt sich die zweimal täglich um mehrere hundert Meter; eine Angabe „bis zum Wasser“ wäre dort grundsätzlich falsch.
Der Weg folgt begehbaren Wegen, nicht der Luftlinie: Ein Deich ohne Übergang, eine Bahnlinie oder ein gesperrtes Dünengebiet werden umgangen, so wie man selbst laufen würde. Genau diese Umwege sind der Grund, warum Meterangaben in Inseraten so oft in die Irre führen.
Woher stammt jede Angabe?
Strandminuten ist im Aufbau. Statt das zu verschweigen, steht hier für jede Angabe, wie belastbar sie ist:
| Angabe | Herkunft | Stand |
|---|---|---|
| Orte, Regionen, Koordinaten | Eigene redaktionelle Erfassung, Koordinaten aus OpenStreetMap | Belegt |
| Gehzeit zum Strandzugang | Fußgänger-Routing von der Unterkunft zum nächsten öffentlichen Strandzugang. Wo ein Ort noch nicht vermessen ist, zeigen wir keine Gehzeit — und die Unterkunft nicht | Gemessen |
| Autofahrzeit im Discovery-Modus | Berechnung aus Luftlinie × Umwegfaktor ÷ Durchschnittsgeschwindigkeit, plus Zuschlag für Fähren und Halbinseln | Schätzung |
| Unterkünfte, Preise, Verfügbarkeiten | Vom Buchungspartner, bei jeder Suche für den angezeigten Zeitraum abgefragt | Belegt |
| Bewertungen | Vom Buchungspartner, immer mit der Zahl der Bewertungen, aus der sie stammen | Belegt |
| Ausstattung, Haustiere, Meerblick | Liegen uns nicht belastbar vor und werden deshalb nirgends angezeigt | Nicht verfügbar |
| Dein Standort | Nur auf Klick, direkt vom Browser. Wird nicht gespeichert und nicht übertragen | Belegt |
Warum ist die Fahrzeit nur eine Schätzung?
Für exakte Fahrzeiten braucht es einen Routing-Dienst, der Straßennetz, Geschwindigkeitslimits und Fährverbindungen kennt. Bis der angebunden ist, rechnen wir aus der Luftlinie hoch — mit einem Umwegfaktor für die reale Straßenführung und einem festen Zuschlag für Inseln und Halbinseln, bei denen Fähre oder Umweg fest eingeplant sind.
Diese Rechnung liegt erfahrungsgemäß etwa 20 Prozent daneben. Für die Frage „drei Stunden oder sechs?“ reicht das; für „2:38 oder 2:52?“ nicht. Deshalb runden wir auf fünf Minuten und schreiben überall „ca.“ davor — eine minutengenaue Zahl würde eine Genauigkeit vortäuschen, die diese Methode nicht hat.
Was tut Strandminuten nicht?
Wir zeigen keine Ausstattungsmerkmale, solange uns die Daten nicht belastbar vorliegen. Es gibt keine ausgegrauten Filter mit „kommt bald“ quer über die Oberfläche und keine Trefferzahlen, die größer aussehen, als der Bestand hergibt. Und wir zeigen keine Unterkunft, deren Weg zum Strand wir nicht gemessen haben — auch dann nicht, wenn die Liste dadurch kürzer wird.
Gebucht wird direkt beim Buchungspartner, nicht bei uns. Mehr dazu in den häufigen Fragen.